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Eine Bassgitarre hat normalerweise vier Saiten, die auf die Töne E-A-D-G (seltener H-E-A-D) gestimmt sind. Man unterscheidet die Saitensätze nach der Dicke der dünnsten Saite, so unterscheidet man bei Bässen 008er, 040er, 045er, 050er und andere Sätze, deren jeweils dünnste Saite 0,040 bis 0.050 Zoll dick ist.

Es gibt auch Sätze für fünf-, sechs- und siebesaitige Bässe. Im Falle der Bassgitarre nutzt man meistens Saiten aus Stahl, dadurch wird der typische Klang gesichert und die Tonabnahme ermöglicht. Der Ton wird höher, wenn man die Länge der schwingenden Saiten (Mensur) verkürzt, ihre Spannung erhöht oder ihren Durchmesser verringert, eine Saite erklingt tiefer, wenn sie verlängert wird, ihre Spannung verringert wird oder wenn man ihren Durchmesser erhöht.

Bei Musikinstrumenten unterscheidet man Klaviersaiten, Gitarrensaiten und Streichinstrumentensaiten. Die Dicke der Saite hängt mit ihrer Spannung zusammen. Das bestimmt das Klangverhalten der Saie maßgeblich. Mit Mensur bezeichnet der Fachmann die Länge des schwingenden Teils der Saite. Jede Saite ist bei bestimmter Spannung auf einen bestimmte Tonhöhe festgelegt. Deshalb können verschieden dicke Saiten den selben Ton erzeugen, auch wenn ihr Spiel- und Klangverhalten stark differiert. Saiten können ein- oder doppellagig mit Silber-, Bronze-, Kupfer- oder Aluminiumdraht umsponnen sein. Damit soll die Masse der Saite erhöht werden, denn dies verringert die Resonanzfrequenz und verändert den Klang der Saite und es Instruments.
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