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Eine Westerngitarre hat normalerweise sechs Saiten, die auf die Töne E-A-D-G-h-e gestimmt sind. Man unterscheidet die Saitensätze nach der Dicke der dünnsten Saite, so unterscheidet man 008er, 009er, 010er, 011er, 012er und 013er Sätze, deren jeweils dünnste Saite 0,008 bis 0.013 Zoll dick ist. Es gibt auch Sätze für sieben- bzw. zwölfsaitige Gitarren. Im Falle der Westerngitarre nutzt man meistens Saiten aus Stahl, dadurch wird der typische Klang gesichert und die optionale Tonabnahme ermöglicht.

Der Ton wird höher, wenn man die Länge der schwingenden Saiten (Mensur) verkürzt, ihre Spannung erhöht oder ihren Durchmesser verringert, eine Saite erklingt tiefer, wenn sie verlängert wird, ihre Spannung verringert wird oder wenn man ihren Durchmesser erhöht. Bei Musikinstrumenten unterscheidet man Klaviersaiten, Gitarrensaiten und Streichinstrumentensaiten. Die Dicke der Saite hängt mit ihrer Spannung zusammen. Das bestimmt das Klangverhalten der Saite maßgeblich.

Mit Mensur bezeichnet der Fachmann die Länge des schwingenden Teils der Saite. Jede Saite ist bei bestimmter Spannung auf einen bestimmte Tonhöhe festgelegt. Deshalb können verschieden dicke Saiten den selben Ton erzeugen, auch wenn ihr Spiel- und Klangverhalten stark differiert. Saiten können ein- oder doppellagig mit Silber-, Bronze-, Kupfer- oder Aluminiumdraht umsponnen sein. Damit soll die Masse der Saite erhöht werden, denn dies verringert die Resonanzfrequenz und verändert den Klang der Saite und es Instruments.
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