Kurz gesagt ist die Glissentar ein elfsaitiges bundloses akustisch/elektrisches Instrument, besaitet mit Ny-lonstrings im Standard- Gitarrentuning. Mehr denn je verbreiten Künstler überall in der Welt ihre musikalischen Einflüsse. Sehr populär ist inzwischen auch der Mix zwischen westlichen und östlichen Musikstilen, wie z.B. der Gebrauch der Sitar in westlicher Musik, oder auch das Imitieren östlicher Spielweisen auf westlichen Instrumenten.
Inspiriert von diesem Konzept wurde auch die Glissentar entwickelt, hier allerdings im Instrument selbst. Der westliche Teil ist leicht zuerkennen, als eine Variation der Gitarre. Alle grundsätzlichen Dimensionen wie Mensurlänge, Korpusgröße, der Radius des Griffbretts und Saitenhöhe sind normaler Standart für akustisch - elektrische Gitarren. Der Östliche Einfluss in der Glissentar wurde entwickelt von der „Oud“ einem Vorfahr der Mandoline, deren Wurzeln in das siebte Jahrhundert n.C. zurück reichen. Auch die „Oud“ ist ein bundloses, elfsaitiges Instrument und wird immer noch gespielt, hauptsächlich in Armenien und Ägypten. Der Zugang zur Glissentar ist viel leichter als es zunächst erscheinen mag, die Form und die länge des Halses und die übersichtlichen Markierungen an der Seite geben der Glissentar ein sehr vertrautes Spielgefühl. Dieses Instrument öffnet die Tür zu microtonalem Spiel und gibt dem Abenteurer unter den Gitarristen viele faszinierende und unglaubliche Sounds.
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