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Musikhaus Korn Ratgeber

Audiointerface richtig anschließen: vom Computer bis zum ersten Recording

USB-Kabel anschließen, Mikrofon einstecken und aufnehmen? Im Prinzip ja – doch Mikrofon-, Line- und Instrumentensignale benötigen unterschiedliche Eingänge. Auch 48-V-Phantomspeisung, Studiomonitore, Kopfhörer, MIDI und die Einstellungen in der DAW sollten stimmen. Dieser Ratgeber führt dich Schritt für Schritt durch ein vollständiges Recording-Setup.

USB und Thunderbolt richtig verbinden Mic, Line und Hi-Z unterscheiden Monitore, Kopfhörer und MIDI einrichten
MOTU M4 USB Audiointerface als Beispiel für ein vollständig verkabeltes Recording-Setup
USB
oder Thunderbolt verbindet Interface und Computer
XLR
ist der typische Anschluss für Studiomikrofone
Hi-Z
ist wichtig für passive E-Gitarre und E-Bass
L / R
führt zu deinen beiden Studiomonitoren
Der komplette Signalweg

Audiointerface in acht Schritten anschließen

Bei einem einfachen Homestudio folgt fast jedes Setup derselben Reihenfolge. Beginne mit niedrigen Lautstärken und kontrolliere anschließend jeden Signalweg einzeln.

Computer verbinden

Interface mit dem vorgesehenen USB- oder Thunderbolt-Kabel direkt beziehungsweise entsprechend der Herstellerfreigabe an den Rechner anschließen.

Software installieren

Falls erforderlich, aktuellen Treiber, Control-Software und Firmware des Interface-Herstellers installieren.

Quellen anschließen

Mikrofon an Mic, Gitarre an Instrument/Hi-Z und Synthesizer oder Modeler an passende Line-Eingänge anschließen.

Abhöre verbinden

Studiomonitore mit den Main- beziehungsweise Monitor-Ausgängen verbinden und den Kopfhörer am dafür vorgesehenen Ausgang anschließen.

48 V prüfen

Nur aktivieren, wenn das angeschlossene Mikrofon oder Zubehör diese Versorgung tatsächlich benötigt.

Audio-Gerät wählen

Das Interface im Betriebssystem und anschließend in der verwendeten Recording-Software als Ein- und Ausgabegerät auswählen.

Gain einstellen

Die lauteste Passage spielen oder singen und ausreichend Sicherheitsreserve bis zur digitalen Übersteuerung lassen.

Monitorpegel anheben

Erst nachdem alle Verbindungen stehen, Kopfhörer und Monitore langsam auf eine angenehme Arbeitslautstärke bringen.

Einfacher Signalweg: Mikrofon oder Instrument → Audiointerface → Computer/DAW → Audiointerface → Kopfhörer oder aktive Studiomonitore.
Schritt 1

Audiointerface mit dem Computer verbinden

Entscheidend ist nicht nur die Form des Steckers. Prüfe, welches Übertragungsprotokoll dein Interface tatsächlich verwendet.

Viele aktuelle USB-Audiointerfaces besitzen eine USB-C-Buchse. Das bedeutet jedoch nicht automatisch, dass sie Thunderbolt verwenden. Ein USB-C-Anschluss kann verschiedene USB-Protokolle übertragen. Ein Thunderbolt-Interface benötigt dagegen einen entsprechend kompatiblen Computeranschluss.

Verwende möglichst das vom Hersteller vorgesehene Kabel beziehungsweise ein Kabel, das die benötigte Daten- und gegebenenfalls Stromversorgung unterstützt. Bei busgespeisten Interfaces erhält das Gerät seine Energie über den Computer. Größere Modelle benötigen häufig zusätzlich ein Netzteil.

Bei Verbindungsproblemen: Prüfe zuerst Kabel, Stromversorgung und den korrekten Rechneranschluss. Ein USB-Stecker kann mechanisch passen, obwohl Kabel oder Port nicht alle benötigten Funktionen unterstützen.
Yamaha URX22C USB-C Audiointerface zum Anschluss an einen Computer
Schritt 2

Mic, Line und Instrument nicht verwechseln

Eine Kombibuchse kann mehrere Signalarten aufnehmen. Trotzdem muss am Interface der passende Betriebsmodus für die angeschlossene Quelle gewählt werden.

Mic

Mikrofonsignal

Studiomikrofone werden normalerweise über XLR mit einem Mikrofonvorverstärker verbunden. Der Gain-Regler hebt das vergleichsweise schwache Mikrofonsignal auf einen geeigneten Arbeitspegel.

Instrument / Hi-Z

Passive Gitarre oder Bass

Eine passive E-Gitarre oder ein passiver Bass benötigt einen dafür vorgesehenen hochohmigen Instrumenteneingang. Bei Kombibuchsen wird dieser häufig über INST oder Hi-Z aktiviert.

Line

Synthesizer und externe Geräte

Keyboards, Synthesizer, Modeler, Mixer und viele Effektgeräte liefern Line-Pegel und gehören an Line-Eingänge. Ein Stereo-Gerät benötigt meist zwei Kanäle: links und rechts.

Warum die korrekte Eingangswahl so wichtig ist

Mic-, Instrumenten- und Line-Signale unterscheiden sich bei Pegel und elektrischen Eigenschaften. Eine Gitarre an einem ungeeigneten Line-Eingang kann beispielsweise zu schwach oder klanglich unpassend wirken. Umgekehrt kann ein kräftiges Line-Signal einen empfindlicher eingestellten Mikrofonweg schnell übersteuern.

Was ist eine XLR/Klinke-Kombibuchse?

Sie vereint einen XLR- und einen Klinkenanschluss an derselben Position. Dadurch entstehen aber nicht zwei unabhängige Kanäle. Es bleibt ein Eingang, dessen Betriebsart je nach Interface automatisch erkannt oder manuell gewählt wird.

Merksatz für den Aufbau

Mikrofon → Mic, passive Gitarre → Hi-Z, Synthesizer oder Modeler → Line.

Schritt 3

Mikrofon und 48-V-Phantomspeisung richtig anschließen

Verbinde dein Studiomikrofon über ein passendes XLR-Kabel mit einem Mikrofoneingang des Interfaces. Drehe den Gain-Regler zunächst zurück.

Benötigt das verwendete Kondensatormikrofon 48-V-Phantomspeisung, aktiviere diese erst nach dem Anschluss. Anschließend den Gain langsam erhöhen und währenddessen mit realistischer Lautstärke singen, sprechen oder spielen.

Schalte vor dem Abziehen eines phantomgespeisten Mikrofons 48 V wieder aus, reduziere den Gain und gib der Spannung kurz Zeit zum Abfallen. Damit vermeidest du unnötige Schaltgeräusche im Signalweg.

48 V nicht pauschal einschalten: Prüfe die Bedienungsanleitung des konkreten Mikrofons. Besonders bei älterer oder spezieller Mikrofontechnik sollte die benötigte Stromversorgung eindeutig geklärt sein.
Focusrite Scarlett Solo 4th Gen mit XLR Mikrofoneingang und Instrumenteneingang
Schritt 4

E-Gitarre und Bass direkt mit dem Interface verbinden

Passive Instrumente werden mit einem normalen Instrumentenkabel an einen Hi-Z-fähigen Eingang angeschlossen.

Gitarre direkt

Gitarre mit 6,3-mm-Monoklinke verbinden, Instrumentenmodus einschalten und anschließend das Gain so einstellen, dass auch kräftige Anschläge genügend Headroom besitzen.

Amp-Simulation

Die zunächst trockene DI-Spur wird in der DAW mit virtuellen Verstärkern, Lautsprechersimulationen und Effekten bearbeitet. So kannst du besonders leise über Kopfhörer aufnehmen.

Modeler anschließen

Besitzt ein Modeler einen Line-Ausgang, gehört dieser normalerweise an einen passenden Line-Eingang. Bei Stereo-Ausgabe werden zwei Kanäle benötigt.

Schritt 5

Synthesizer, Keyboard und Mixer an Line-Eingänge anschließen

Mono-Quelle

Ein einzelner Mono-Ausgang benötigt einen Line-Eingang. Verwende den Ausgang, den der Gerätehersteller für Mono-Betrieb vorsieht, und passe den Eingangsmodus des Interfaces entsprechend an.

Stereo-Quelle

Ein Stereo-Synthesizer verwendet zwei Ausgänge – Left und Right – und belegt entsprechend zwei Line-Eingänge. In der DAW kannst du dafür eine Stereo-Spur oder zwei gekoppelte Mono-Spuren verwenden.

Externer Mikrofonvorverstärker: Liefert ein externer Preamp bereits Line-Pegel, sollte dessen Ausgang an einem geeigneten Line-Eingang des Audiointerfaces ankommen. So vermeidest du eine unnötige zweite starke Vorverstärkung.
Schritt 6

Studiomonitore und Kopfhörer richtig verkabeln

Die Wiedergabe sollte im Recording-Setup ebenfalls über das Audiointerface laufen. So bleiben Aufnahme und Monitoring in einem gemeinsamen Audiosystem.

Linker Studiomonitor

Main Out beziehungsweise Monitor Out L führt zum Eingang des linken aktiven Studiomonitors.

Rechter Studiomonitor

Main Out beziehungsweise Monitor Out R wird mit dem rechten Lautsprecher verbunden. Verwende nach Möglichkeit passende symmetrische Kabel, wenn beide Geräte dies unterstützen.

Kopfhörer

Der Studiokopfhörer gehört an den Kopfhörerausgang. Dessen Pegel lässt sich bei vielen Interfaces unabhängig von den Monitorlautsprechern regeln.

Einschaltregel: Beginne mit heruntergeregeltem Monitorpegel. Bei einem Setup mit aktiven Studiomonitoren empfiehlt sich ein kontrollierter Einschaltvorgang ohne laute Pegelsprünge. Vor dem Umstecken empfindlicher Signalwege Lautstärken reduzieren.
Schritt 7

MIDI-Geräte zusätzlich mit dem Audiointerface verbinden

Bei einem Interface mit MIDI gilt: MIDI Out des Keyboards oder Synthesizers führt zu MIDI In des Interfaces. Soll die DAW das Hardware-Instrument wiederum steuern, verbindest du MIDI Out des Interfaces mit MIDI In des Instruments.

MIDI transportiert dabei keinen eigentlichen Klang. Der Audioausgang des Synthesizers muss zusätzlich mit den Line-Eingängen des Audiointerfaces verbunden werden.

Arturia MiniFuse 2 Black Audiointerface mit MIDI Ein- und Ausgang
Schritt 8

Audiointerface in der DAW einrichten und einpegeln

Erst nach der Verkabelung wird der gewünschte Eingang einer Aufnahmespur zugeordnet.

1

Interface auswählen

In den Audioeinstellungen der DAW das Interface als Eingabe- und Ausgabegerät wählen.

2

Sample-Rate festlegen

Interface, Projekt und gegebenenfalls digitale Zusatzgeräte sollten mit kompatiblen Einstellungen arbeiten.

3

Input zuordnen

Die Spur muss genau den Eingang verwenden, an dem Mikrofon oder Instrument tatsächlich angeschlossen ist.

4

Pegel testen

Aufnahmebereitschaft aktivieren, lauteste Passage spielen und ausreichend Abstand zur Übersteuerung lassen.

Kein Signal trotz sichtbarer Pegelanzeige am Interface? Prüfe in der DAW zuerst den gewählten Hardware-Eingang und danach, ob die Spur für die Aufnahme aktiviert ist.
Passende Anschlusskonzepte

Audiointerfaces für unterschiedliche Recording-Setups

Die Auswahl zeigt kompakte Einsteigergeräte, flexible Desktop-Interfaces und größere Systeme mit zusätzlichen Line-, MIDI- oder Digitalanschlüssen.

Alle USB-Interfaces

Kompakte Interfaces für Mikrofon, Gitarre und Kopfhörer

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Professionelle und digital erweiterbare Systeme

Wenn kein Ton kommt

Die häufigsten Anschlussfehler beim Audiointerface

Fehler 1

Gitarre steht auf Line

Bei einer passiven E-Gitarre den Instrumenten- beziehungsweise Hi-Z-Modus des entsprechenden Eingangs verwenden.

Fehler 2

Kondensatormikrofon bleibt stumm

Prüfe, ob das konkrete Mikrofon Phantomspeisung benötigt und ob diese am richtigen Mikrofoneingang aktiviert wurde.

Fehler 3

Synthesizer nur per MIDI verbunden

MIDI überträgt keinen Synthesizerklang. Die Audioausgänge müssen zusätzlich mit den Line-Eingängen verbunden werden.

Fehler 4

Falscher DAW-Eingang

Input 2 am Interface funktioniert nur dann auf der Spur, wenn dort ebenfalls Hardware-Eingang 2 ausgewählt wurde.

Fehler 5

Monitorregler steht unten

Wenn die DAW Pegel zeigt, aber nichts zu hören ist, Kopfhörer-, Monitor- und Lautsprecherpegel kontrollieren.

Fehler 6

Speaker-Out am Interface

Lautsprecherausgänge von Gitarrenverstärkern oder Endstufen gehören niemals direkt an normale Mic-, Line- oder Instrumenteneingänge eines Interfaces.

Passende Kabel und Abhöre

Was du zum vollständigen Anschluss noch brauchst

XLR-Kabel

Für Studiomikrofone und andere symmetrische XLR-Verbindungen.

Klinkenkabel

Für Line-Geräte, Studiomonitore und weitere passende Signalwege.

Instrumentenkabel

Für E-Gitarre und E-Bass direkt zum Hi-Z-Eingang.

MIDI-Kabel

Für klassische MIDI-DIN-Verbindungen zwischen Interface und Hardware.

Herstellerwelten

Audiointerface-Marken und passende Recording-Technik

Häufige Fragen

Antworten zum Anschließen eines Audiointerfaces

In welcher Reihenfolge sollte ich mein Audiointerface anschließen?

Verbinde zuerst Interface und Computer, installiere gegebenenfalls Treiber und schließe anschließend Mikrofone, Instrumente, Line-Geräte sowie Abhöre an. Beginne mit niedrigen Ausgangspegeln und kontrolliere danach jeden Signalweg.

Wo schließe ich ein Mikrofon am Audiointerface an?

Ein Studiomikrofon wird normalerweise per XLR mit einem Mikrofoneingang beziehungsweise Mic-Preamp verbunden. Benötigt das Mikrofon Phantomspeisung, kann diese anschließend am Interface aktiviert werden.

Wann muss ich 48-V-Phantomspeisung einschalten?

Nur wenn das angeschlossene Mikrofon oder Zubehör diese Versorgung benötigt. Prüfe die Herstellerangaben, reduziere vor dem Schalten Gain und Monitorpegel und deaktiviere 48 V vor dem Abziehen des Mikrofons.

Wo wird eine E-Gitarre angeschlossen?

Passive E-Gitarren und Bässe gehören an einen dafür vorgesehenen Instrumenten- beziehungsweise Hi-Z-Eingang. Bei Kombibuchsen muss der Instrumentenmodus gegebenenfalls manuell aktiviert werden.

Wie schließe ich Studiomonitore an?

Der linke Main- beziehungsweise Monitor-Ausgang führt zum linken aktiven Studiomonitor, der rechte Ausgang zum rechten Monitor. Verwende die zu beiden Geräten passenden Kabel und beginne mit heruntergeregelter Lautstärke.

Warum höre ich mein Mikrofon doppelt?

Häufig werden Direct Monitoring am Interface und Software-Monitoring in der DAW gleichzeitig verwendet. Entscheide je nach Workflow, welchen Monitorweg du für die Aufnahme hören möchtest.

Warum kommt aus meinem Synthesizer trotz MIDI kein Ton?

MIDI überträgt Steuerdaten und keinen Audioklang. Zusätzlich zur MIDI-Verbindung müssen die Audioausgänge des Synthesizers mit Line-Eingängen des Interfaces verbunden werden.

Kann ich ein USB-C-Interface an Thunderbolt anschließen?

Entscheidend sind die vom Interface und Computer unterstützten Protokolle, nicht nur die mechanische Steckerform. USB-C kann USB oder Thunderbolt tragen, beide Begriffe sind jedoch nicht identisch.

Brauche ich einen Treiber für mein Audiointerface?

Das hängt von Interface, Betriebssystem und Hersteller ab. Besonders unter Windows werden häufig herstellereigene Treiber verwendet. Prüfe vor der Einrichtung die aktuelle Herstellerfreigabe für dein Betriebssystem.

Wie stelle ich den Aufnahmepegel richtig ein?

Spiele oder singe die lauteste erwartete Passage und erhöhe den Gain nur so weit, dass ein kräftiges Signal entsteht, ohne die Eingangsstufe oder den digitalen Aufnahmeweg zu übersteuern. Ausreichender Headroom schützt vor Clipping.

Alles noch einmal auf einen Blick

Audiointerface richtig anschließen: Schritt für Schritt

Ein Audiointerface wird zunächst über die vorgesehene USB- oder Thunderbolt-Verbindung mit dem Computer verbunden. Anschließend werden die Audioquellen entsprechend ihrem Signaltyp angeschlossen: Studiomikrofone an Mikrofoneingänge, passive E-Gitarren und Bässe an Hi-Z-Instrumenteneingänge und Synthesizer, Modeler oder andere Geräte mit Line-Pegel an Line-Eingänge.

Kondensatormikrofone benötigen je nach Modell 48-V-Phantomspeisung. Diese sollte nur verwendet werden, wenn das angeschlossene Gerät sie benötigt. Aktive Studiomonitore werden mit den linken und rechten Monitor- beziehungsweise Main-Ausgängen verbunden, Kopfhörer mit dem eigenen Kopfhörerausgang. MIDI-Geräte benötigen zusätzlich zu MIDI eine Audioverbindung, wenn ihr Klang aufgenommen werden soll.

In der DAW wählst du anschließend das Audiointerface als Ein- und Ausgabegerät, ordnest der Spur den korrekten Hardware-Eingang zu und stellst das Gain anhand der lautesten Passage ein. Wer diese Reihenfolge einhält und Mic-, Line- und Instrumentensignale korrekt unterscheidet, erhält ein übersichtliches und zuverlässig funktionierendes Recording-Setup.

Weitere Kaufberatung

Vom ersten Kabel zum kompletten Homestudio

Im Musikhaus-Korn-Ratgeber findest du weitere Hilfen zu Audiointerfaces, Mikrofonen, Gitarren-Recording, Studiomonitoren, Kopfhörern, MIDI, Instrumenten und kompletter Recording-Technik.