E-Gitarre: das Budget teilen
Etwa 200–270 € fürs Instrument
Dazu kommen rund 80–100 Euro für einen Übungsverstärker sowie Kabel, Tuner und Schutz. So bleibt ein vollständiges, sofort nutzbares System möglich.
Wie viel Gitarre bekommt man für 500 Euro? Eine ganze Menge – wenn das Budget richtig verteilt wird. Ob E-Gitarre mit Verstärker, Westerngitarre für Songbegleitung oder Konzertgitarre für Unterricht und Fingerstyle: Hier findest du komplette Beispiel-Setups, sinnvolles Zubehör und konkrete Produkte, mit denen du unter der 500-Euro-Grenze bleibst.
Preisstand: 31.08.2026. Einzelpreise und Setpreise können sich ändern. Maßgeblich ist der aktuelle Preis auf der Produktseite.
Die Gitarrenart verändert den Warenkorb deutlich. Eine E-Gitarre benötigt mindestens Verstärker und Instrumentenkabel. Eine Western- oder Konzertgitarre funktioniert dagegen akustisch und erlaubt deshalb, einen größeren Teil des Budgets direkt ins Instrument zu investieren.
Gitarre, Verstärker, Kabel, Tasche, Tuner und Grundzubehör gemeinsam kalkulieren.
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Mehr Budget fürs Instrument, dazu Tasche, Tuner, Ersatzsaiten und Plektren.
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Nylonsaitengitarre plus Tasche, Stimmgerät, Ständer, Saiten und optional Fußbank.
Konzert-Setup ansehen
Das Instrument sollte den größten Anteil erhalten. Gleichzeitig darf bei unverzichtbaren Komponenten nicht zu knapp kalkuliert werden.
Dazu kommen rund 80–100 Euro für einen Übungsverstärker sowie Kabel, Tuner und Schutz. So bleibt ein vollständiges, sofort nutzbares System möglich.
Da kein Amp benötigt wird, können Decke, Verarbeitung und Spielgefühl einen größeren Teil des Budgets erhalten. Tasche und Ersatzsaiten bleiben wichtig.
Wer Unterrichtsmaterial, einen stabileren Gigbag oder weiteres Zubehör ergänzen möchte, muss die 500-Euro-Grenze nicht zwangsläufig ausreizen.
Beim Gesamtbudget zählt der komplette Weg vom Stimmen bis zum Spielen. Gerade bei E-Gitarren bestimmt auch der Verstärker wesentlich, welchen Klang du hörst. Bei Akustikgitarren sind dagegen passende Größe, angenehme Saitenlage und eine schützende Tasche oft sinnvollere Investitionen als ein zusätzliches Effektgerät.
Auf kleinen Displays kann die Tabelle seitlich bewegt werden.
| Merkmal | E-Gitarre | Westerngitarre | Konzertgitarre |
|---|---|---|---|
| Hauptausgabe | Gitarre + Verstärker | Gitarre | Gitarre |
| Verstärker nötig? | ja, für den typischen Sound | nein | nein |
| Kabel nötig? | Instrumentenkabel | bei rein akustischem Modell nein | bei rein akustischem Modell nein |
| Tasche sinnvoll? | ja | ja | ja |
| Beispielgesamtpreis | 430,10 € | 432,10 € | 319,29 € |
| Budgetreserve | 69,90 € | 67,90 € | 180,71 € |
Die Yamaha Pacifica 112J kombiniert Single-Coils und Humbucker und lässt dadurch viele Stilrichtungen zu. Zusammen mit dem Marshall MG15G entsteht ein unkompliziertes System mit Clean- und Overdrive-Sound sowie Kopfhörerausgang.
| Baustein | Beispiel | Preis |
|---|---|---|
| Gitarre | Yamaha Pacifica 112J BL II | 249,00 € |
| Verstärker | Marshall MG15G | 99,00 € |
| Instrumentenkabel | N-RoK Premium Klinkenkabel 6 m | 15,90 € |
| Gigbag | KORN Efficiency E-Gitarre | 32,90 € |
| Stimmgerät | Cherub WST-551C | 14,90 € |
| Gitarrenständer | N-RoK Universal | 15,50 € |
| Plektren | JustIn 0,73 mm, 12 Stück | 2,90 € |
| Gesamt | vollständiger Start | 430,10 € |
Die verbleibenden 69,90 Euro können beispielsweise für einen Gurt, Ersatzsaiten, Kapodaster, Lernmaterial oder ein längeres beziehungsweise anderes Instrumentenkabel genutzt werden.
Bei einer rein akustischen Westerngitarre entfällt der Verstärker. Dadurch kann ein Modell wie die Yamaha FG800 einen deutlich größeren Teil des Gesamtbudgets erhalten.
| Baustein | Beispiel | Preis |
|---|---|---|
| Gitarre | Yamaha FG800 Natural | 339,00 € |
| Gigbag | KORN Premium Westerngitarre | 39,90 € |
| Stimmgerät | Cherub WST-551C | 14,90 € |
| Ersatzsaiten | D'Addario XSAPB1253 | 19,90 € |
| Gitarrenständer | N-RoK Universal | 15,50 € |
| Plektren | JustIn 0,73 mm, 12 Stück | 2,90 € |
| Gesamt | hochwertiger Akustikstart | 432,10 € |
Mit 67,90 Euro Reserve lässt sich das Setup um Kapodaster, Gitarrengurt oder weiteres Verbrauchsmaterial erweitern. Wer deutlich günstiger starten möchte, findet mit Yamaha F310 oder einem Westerngitarren-Komplettset zusätzliche Möglichkeiten.
Das N-RoK CG 4/4 Set verbindet eine Konzertgitarre mit massiver Zederdecke direkt mit einem passenden Premium-Gigbag. Dadurch bleibt besonders viel Budget für Zubehör, Unterricht oder spätere Saitenexperimente.
| Baustein | Beispiel | Preis |
|---|---|---|
| Gitarre + Gigbag | N-RoK CG 4/4 massive Zeder Set | 269,00 € |
| Fußbank | ah Stands SGS 017 | 8,99 € |
| Ersatzsaiten | Hannabach 500MT | 10,90 € |
| Stimmgerät | Cherub WST-551C | 14,90 € |
| Gitarrenständer | N-RoK Universal | 15,50 € |
| Gesamt | vollständiges Klassik-Setup | 319,29 € |
Die große Reserve von 180,71 Euro zeigt: Ein Budget muss nicht komplett ausgeschöpft werden. Gerade Einsteiger können einen Teil für Unterricht, Notenmaterial oder späteres Zubehör zurückhalten.
Die folgenden Produkte zeigen Alternativen innerhalb der drei Gitarrenarten. Ein niedrigerer Instrumentenpreis schafft mehr Reserve, ein höherer Instrumentenanteil kann dagegen sinnvoll sein, wenn bereits Zubehör vorhanden ist.


















Besonders bei E-Gitarren fehlen anschließend Verstärker, Kabel und Schutz.
Rockfans sind mit einer E-Gitarre meist besser beraten als mit der günstigsten Konzertgitarre.
Besonders bei Kindern sind 1/2-, 3/4- und 7/8-Konzertgitarren wichtige Alternativen.
Ersatzsaiten und kleine Ergänzungen gehören zum Alltag und sollten das Budget nicht sprengen.
Ja. Sowohl für E-Gitarre als auch für Western- und Konzertgitarre lassen sich komplette Setups unter 500 Euro zusammenstellen. Bei der E-Gitarre muss ein größerer Teil für Verstärker und Kabel reserviert werden.
Für ein komplett neues Setup ist ein Bereich um etwa 200 bis 270 Euro besonders interessant, weil genügend Budget für Amp, Kabel, Tasche, Tuner und weiteres Grundzubehör bleibt.
Komplettsets sind praktisch und kalkulierbar. Einzelkomponenten bieten mehr Freiheit bei Instrument, Verstärker und Zubehör. Entscheidend ist deshalb, ob du möglichst schnell starten oder einzelne Komponenten gezielt auswählen möchtest.
Einen direkten Qualitätsvergleich gibt es nicht, weil die Systeme unterschiedlich aufgebaut sind. Bei Western- und Konzertgitarren kann mehr Geld direkt ins Instrument fließen, während die E-Gitarre zusätzlich eine Verstärkerlösung benötigt.
Mit ihrem aktuellen Preis von 249 Euro lässt sie genügend Reserve für einen Übungsverstärker und die Grundausstattung. Die HSS-Bestückung macht sie zudem für verschiedene Musikrichtungen interessant.
Nein. Für den Einstieg sind Gitarre, geeigneter Verstärker und zuverlässiges Zubehör wichtiger. Effekte können später ergänzt werden, wenn du bereits weißt, welche Sounds dir fehlen.
Eine Yamaha FG800 lässt trotz eines Instrumentenpreises von 339 Euro noch ausreichend Budget für Tasche, Tuner, Ersatzsaiten, Ständer und Plektren.
Nein. Bereits deutlich darunter lassen sich vollständige Sets aufbauen. Den verbleibenden Betrag kannst du beispielsweise für Unterricht, Lernmaterial oder spätere Qualitäts-Upgrades zurückhalten.
Wenn die Gitarre regelmäßig transportiert wird, hat die Tasche Priorität. Für ein Instrument, das überwiegend zu Hause bleibt, ist ein stabiler Ständer sehr praktisch. Idealerweise passen beide noch ins Budget.
Ja. Gerade deshalb ist ein ausgewogenes erstes Setup sinnvoll. Bei E-Gitarren kannst du später Verstärker oder Effekte erweitern; bei Akustikgitarren lassen sich Tasche, Saiten und weiteres Zubehör unabhängig ersetzen.
Konzert-, Western- und E-Gitarre nach Klang, Größe und Musikstil vergleichen.
Gitarrenart, Bauform und Anwendung zuerst klären und danach konkrete Modelle vergleichen.
Übungsamp, Modeling, Transistor und weitere Konzepte passend zur E-Gitarre verstehen.
Ein Gitarren-Setup bis 500 Euro bietet genügend Spielraum für ein vollständiges und langfristig nutzbares Einstiegssystem. Bei einer E-Gitarre müssen Instrument, Verstärker und Kabel gemeinsam kalkuliert werden. Modelle wie die Squier Sonic, Yamaha Pacifica oder Ibanez GRG-Serie lassen genügend Budget für einen kompakten Übungsverstärker, Gigbag, Stimmgerät und weiteres Zubehör.
Bei Westerngitarren und Konzertgitarren entfällt die Verstärkerpflicht. Dadurch kann ein größerer Teil direkt in das Instrument investiert oder als Reserve zurückgehalten werden. Wichtig bleibt bei jeder Gitarrenart, dass Größe, Spielgefühl und gewünschte Musikrichtung zuerst passen. Eine vollständige, gut abgestimmte Ausstattung ist sinnvoller als ein möglichst teures Einzelinstrument, zu dem anschließend wichtige Grundkomponenten fehlen.
Von der ersten Gitarre über Homestudio und DJ-Setup bis zur Veranstaltungstechnik: Die zentrale Musikhaus-Korn-Ratgeberwelt führt zu passenden Kaufberatungen, Warengruppen und vollständigen Lösungen.